Über mich

Daniela Bösch
Daniela Bösch

An einem Wintertag im Januar 1978 das Licht der Welt erblickend, wuchs ich die ersten Jahre im ländlichen Thurgau auf. Im zarten Alter von 15 Jahren zog ich von zu Hause aus, um in Kreuzlingen das Lehrerseminar zu besuchen. Schon bald jedoch reizte mich die weite Welt. Bereits ein Jahr später verliess ich die Schweiz, um ein Jahr als Austauschschülerin in Olympia, Washington (USA) zu verbringen. Diese Erfahrung war auch der Auslöser für die Reiseleidenschaft, welche mich ein Leben lang begleiten wird.

Zurück in der Schweiz beendete ich die Ausbildung zur Lehrerin und arbeitete anschliessend an der Realschule Aadorf (TG).

Nachdem ich zwei Jahre auf dem Beruf gearbeitet hatte, begann ich mein Studium zur Werk- und Zeichnungslehrerin Sek II an der Schule für Gestaltung und Kunst in Basel. Fünf Jahre später hatte ich das Diplom in der Tasche und unterrichtete erneut für drei Jahre an einer Oberstufe in Basel.

Wenig später befiel mich der „travel bug“ erneut. Diesmal hiess die Destination Brasilien. Im Dschungel des Pantanals arbeitete ich für einige Monate als Privatlehrerin auf einer Fazenda. Nach einer abenteuerlichen „Flucht“ aus dem Dschungel bereiste ich während sechs Monaten Brasilien, Peru und Ecuador per Bus.

Zurück in der Schweiz konnte ich nach der Reise meinen Job wieder übernehmen. Diese Freude war jedoch von kurzer Dauer, da mir wenig später eine Anstellung an der Schweizer Schule in Bangkok angeboten wurde. Diesem Angebot folgend lebte ich von 2009 bis 2012 in der thailändischen Hauptstadt. Von dort aus unternahm ich zahlreiche Reisen in die umliegenden Länder.

Nachdem ich den Dreijahresvertrag mit der Schule in Bangkok nicht verlängert hatte, reiste ich für sechs Monate in die Schweiz zurück. In der Heimat arbeitete ich als Stellvertreterin an einer Schule in Basel.

Im Dezember 2012 kehrte ich nach Thailand zurück, um endlich meine Radtour "auf dem Landweg von Heimat zu Heimat" in Angriff zu nehmen. Die freie Zeit nutzte ich, um ein wenig zu entspannen vor der anstrengenden Reise und mich langsam auf die Tour vorzubereiten. Am 9. März 2013 begann das erste Radabenteuer in Asien „Bangkok-Peking“.

Der erste Teil der Reise endete nach 4000km auf dem Rad im Juni 2013 in der Halong Bay in Vietnam. Mit der Entscheidung, kurz vor China die Reise zu unterbrechen, versprach ich mir auch, dass ich die Reise zu einem späteren Zeitpunkt weiter führen werde.

So flog ich im August 2013 in die Schweiz zurück, um für ein Semester an der Fachhochschule Nordwestschweiz zu arbeiten. Auch erholte ich mich während dieses Aufenthalts in der Schweiz gut von der zwischenmenschlich sehr anstrengenden Zeit auf dem Rad, schöpfte neue Kraft und fasste den Entschluss, die Reise im Mai 2014 weiter zu führen.

Im Mai 2014 habe ich "zufällig" zwei Radfahrer bei einem Nachtessen in Bangkok kennen gelernt. Die beiden waren schon seit 12 Jahren (!!!) auf dem Rad unterwegs. Das Treffen war so eindrücklich, dass ich mich spontan entschloss, die beiden auf ihrer Weiterreise zu begleiten.

Am 7. Mai 2014 begann das neue Abenteuer. Ich flog mit Rad und Gepäck nach Yangon, Burma und traf dort die beiden Radnomaden, sowie zwei Amerikaner und einen Koreaner. Gemeinsam radelten wir durch Burma und Indien. Zu Beginn war weder die Route, noch die Dauer der Reise klar. Wir haben jeweils Tag für Tag neu entschieden. Geendet hatte diese Reise radtechnisch am 22.6 in Guwahati, Indien und dann definitiv am 7.7.2014, als ich von New Delhi zurück in die Schweiz flog. Wir haben in 45 Tagen ca. 1800km zurück gelegt.

Das neuste Reiseprojekt startete 2015 eher spontan. Rudi aus Australien war auf der Suche nach einer Begleitung für eine Radtour in Thailand. Nach einem Treffen entschlossen wir uns, gemeinsam in den Süden zu radeln. Wir legten 500km zurück bis nach Chumphon, Thailand.

Nachdem ich nochmals ein halbes Jahr in Europa verbracht hatte, starteten Rudi und ich im Februar 2016 für unsere lange Radtour von Bangkok nach Melbourne, Australien.